Über mich

Mein Name ist Simon, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Bayern, nahe Nürnberg. Ich beschäftige mich seit meinem 13. Lebensjahr mit Linux und OpenSource Software.

Meinem ersten Erfahrungen mit dem Programmieren (bzw. besser gesagt scripten) hatte ich dann durch Clonk. Ein Spiel, bei dem man durch die integrierte Scriptsprache selbst Content in das Spiel einbringen konnte. Eine gute Dokumentation machte den die ersten Schritte recht einfach.

Für ein kleines Clonk-Projekt, dass ich dann damals nach meinen ersten Erfolgen leitete, richtete ich ein Entwickler-Board mit der OpenSource Software phpBB2 ein. Ich entdeckte die Mods von phpBB und begann mein Forum mit den Codeschnipseln etwas in der Funktionalität zu erweitern. Dabei mussten natürlich auch Änderungen im Hauptcode gemacht werden, und so stoß man immer wieder auf den PHP Sourcecode.

PHP interessierte mich mit der Zeit immer mehr und so begann ich mir immer mehr Tutorials durchzulesen und einige kleine Projekte zu entwickeln. Da PHP vom grundlegenden Aufbau eigentlich sehr einfach ist, machte ich schnell Fortschritte. Einige Zeit später programmierte ich schon meine eigenen, ersten Modifikationen zu phpBB2. Neben der Schule scriptete ich für kleinere Foren und Mods und verdiente mir so etwas Geld nebenbei, was als Schüler natürlich immer ganz nützlich war.

Um 2006 legte ich mir die Domain simlau.net (welche sich übrigens aus Simon Lauger zusammensetzt, mein damaliger Nickname in der Sims 2 Szene, was aber mit der Domain primär nichts zu tun hatte) zu, damals bei all-inkl.com, um meine Projekte auch öffentlich verfügbar zu machen.

Damit war wohl der Grundstein zum Interesse für mich an OpenSource Software gelegt. Ich hörte immer wieder von “Linux”, ließ mich durch riesige Wikipedia-Artikel und trotzdem hieß es am Ende immer wieder… “Linux? Das ist doch alles total kompliziert, bleib lieber bei Windows!”. Gesagt, getan.

Als dann aber immer mehr Probleme mit meinem Windows bekam (Bluescreens, Abstürze usw.) stoß ich beim Bummel durch die Stadt bei einem Zeitungshändler auf das GameStar Sonderheft “Linux für Gamer”. Erstmal war ich erstaunt, weil mir bis dahin immer gesagt wurde: Entweder spielen und Windows – oder Linux. Das Heft habe ich mir sofort gekauft und 2 Tage darin studiert. Im Heft lag eine CD mit SuSE 9x bei, die ich mir dann auch gleich auf meinem Rechner installierte.

Nach dem ersten Start des Systems war ich schon ziemlich beeindruckt. KDE war damals meine erste Desktopumgebung (die in diesem Heft für Umsteiger von Windows “empfohlen” wurde). Dank YaST fielen mir die ersten Schritte in Linux auch sehr leicht. Den ersten Kontakt mit der Bash hatte ich dann, als ich mir meinen ersten LAMPP-Server unter Linux installiert hatte.

Anfangs noch etwas träge wurde ich immer besser im Umgang mit der Bash und machte bald alles, was nur möglich ist, direkt auf der Konsole. Das half mir dann das eine oder andere mal, als nach einem Kernel-Update mal wieder der Xorg nicht starten wollte, weil die nVidia-Treiber fehlten.

Später habe ich dann irgendwie Ubuntu entdeckt, wie genau weiß ich nicht mehr. Ubuntu hat mich noch mehr von Linux überzeugt. Ubuntu war bei weitem nicht so total überladen wie SuSE und das Paketmanagment auch um ein vielfaches besser. Auch hier hatte ich zunächst Kubuntu auf meinem Rechner (ich war von SuSE ja KDE gewöhnt), allerdings wechselte ich dann relativ schnell zu GNOME. GNOME hatte für mich den Vorteil, dass die auf GTK basierende Software meist nicht total überladen und verbuggt war und man sich einfach leichter zurecht fand.

Vor einiger Zeit bin ich von Ubuntu im Desktop-Bereich komplett auf Arch Linux umgestiegen, da einem die Macken von Ubuntu nach mehreren Jahren Benutzung doch irgendwann ein Dorn im Auge sind. Im Serverbetrieb setzte ich weiter auf Debian.

Mittlerweile habe ich mein Hobby Linux auch zum Beruf gemacht. Ich mache eine Ausbildung zum Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration in einem Rechenzentrum in Nürnberg.

Neben PHP (samt XHTML, CSS und JS bzw. Ajax) beherrsche ich außerdem noch Bash Scripting, C/C++ sowie einige Grundzüge in Perl und C#. Allerdings habe ich einen Großteil meiner Arbeiten nie wirklich veröffentlicht sondern lediglich einen kleinen Teil auf meinen Seiten präsentiert.