PHP 5.3 und PHP 6.0 enthalten viele Neuerungen, die vorallem im Bereich der Objektorientierung teilweise recht praktisch sind.
So wurden mit PHP 5.3 Beispielweise Namespaces und Late Static Bindings integriert. In PHP 6.0 werden überflüssige Funktionen wie register_globals, magic_quotes, register_long_arrays und der safe_mode abgeschafft, dafür gibt es einen vollständigen Unicode Support.
Leider kommt man bei diversen Linux Distributionen als PHP Entwickler immer nur mit recht viel Geduld zum Genuss der teilweise recht praktischen Neuerungen.
Deshalb gibt es die Möglichkeit PHP manuell aus dem Quellcode heraus zu installieren, bzw. sich selbst ein kleines .deb-Paket zu basteln.
Das ganze wurde auf einem Debian Lenny getestet, sollte sich aber mit kleineren Änderungen (ggf. andere Paketnamen bei den Abhängigkeiten) auch auf ähnliche Systeme wie Ubuntu übertragen lassen.
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Vom 24.09.2009 | Kategorie:
Linux,
PHP | Tags:
Debian,
Linux,
PHP |
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Kon-Boot ist eine gerade mal 8 Kilobyte große Live Disc mit der man Passwortabfragen bei Windows und Linux Systemen komplett umgehen kann. Das besondere: das Passwort wird nicht zurückgesetzt, es wird Live per Speichermodifzierung umgangen.
Hier ein Video von der Website des Entwicklers, das die Funktionalität von Kon-Boot auf einem Debian Linux demonstriert (vermutlich ein Etch):
Das System wird mittels der KonBoot Live Disc gestartet und normal gebootet. Beim Login Prompt gibt man einfach den Usernamen “kon-usr” ein und hat direkt Root-Zugriff. Hilfreich wenn beispielsweise ein Passwort für den GRUB Bootloader vergeben wurde und so ein init=/bin/bash nicht direkt klappt.
Bei einem Windows System entfällt das Login Prompt komplett und man landet ohne weiteres mucksen direkt auf dem Desktop, natürlich als Administrator.
Kon-Boot unterstützt, wie schon angesprochen viele Systeme von Windows Server 2008 über Windows XP bis hin zu Windows 7 und nahezu alle verfügbaren Linux Distributionen. Leider ausschließlich 32 Bit Systeme.
Was mich absolut an diesem Programm fasziniert ist die Einfachheit. CD einlegen und fertig. Mehr ist nicht zu tun. Schützen kann man sich dagegen nicht wirklich. Der einzige wirksame Schutz, und das gilt sowieso generell: Die wichtigen und privaten Daten verschlüsseln (z. B. mittels DM-Crypt oder TrueCrypt).
Herunterladen kann man das ganze auf piotrbania.com, wahlweiße als Disketten-Image oder CD.
Vom 30.07.2009 | Kategorie:
Linux | Tags:
hacking,
Linux,
Windows |
13 Kommentare
Im Firefox mit einem SOCKS-Proxy bzw. über einen SSH-Tunnel surfen heißt nicht unbedingt immer, dass man auch wirklich anonym surft.
Firefox hat ein seltsames Phänomen: Bei einem eingestellten SOCKS5-Proxy löst Firefox die IP-Adressen nicht standardmäßig über die DNS-Server des Remote-Hosts auf, sondern benutzt zuerst einmal die DNS-Server des Providers.
In meinem Fall wären das die T-Online DNS-Server – aber wer will heute denn noch die DNS-Server von Zensurprovidern benutzen?
Dies ganze lässt sich glücklicherweiße sehr einfach fixen. In der about:config des Firefox stellt man die Konfigurationsvariable proxy.socks_remote_dns auf true.
network.proxy.socks_remote_dns = true
network.http.sendRefererHeader = 0
sendRefererHeader auf 0 zu stellen empfiehlt sich zusätzlich für diejenigen, die den Webmastern nicht preisgeben wollen, wonach sie soeben bei Google gesucht haben, oder über welchen Link sie auf eine Webseite gelangt sind.
Ein weiteres Problem ist das Prefetching im Firefox. Link-Prefetching ist eine Technologie, mit der verlinkte Webseiten schon im Voraus geladen werden. Diese wird zum Beispiel schon bei Google verwandt, um gesuchte Seiten im Hintergrund schon einmal vorzuladen.
Das Problem dabei ist: so erscheint man in den Logs diverser Webserver, obwohl man die Seiten eigentlich niemals selbst angesurft hat. Auch das lässt sich mit dem Umstellen der Konfigurationsvariable beheben.
network.prefetch-next = false
Und schon sollte das Problem gelöst sein.
Vom 29.06.2009 | Kategorie:
Software | Tags:
Anonymisierung,
firefox |
8 Kommentare
CopSSH ist ein kleiner portabler SSH-Server und Client für cygwin. Die Installation gestaltet sich als extrem einfach, da dank der Installationsroutine (ein NSIS Installer) bereits alle Abhängigkeiten mit dabei sind (cygwin, libarys etc).
Auf der Enwicklerseite wird CopSSH folgendermaßen beschrieben:
Copssh is an ssh server and client implementation for windows systems. It is a yet another packaging of portable openssh, cygwin, some popular utilites, plus implementation of some best practices regarding security. You can use copssh for remote administration of your systems or gathering remote information in a secure way.
Damit CopSSH ist quasi die “One-Click”-Variante um einen SSH Server unter Windows bereitzustellen. Dabei hat man dann alle Vorteile von einer Linuxartigen Umgebung.
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Vom 20.06.2009 | Kategorie:
Software | Tags:
copssh,
sshd,
Windows |
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WordPress 2.8 ist erschienen und ich auch ich eben die Zeit gefunden meinen Blog upzugraden. Das Upgrade verlief WordPresstypisch unproblematisch – besser gehts nicht!
Der Bug mit open_basedir und den Plugininstallationen von dem ich vor kurzem geschrieben hatte besteht leider auch in WordPress 2.8 weiter.
Ich habe dieses mal einen kleinen Plugin Patch geschrieben. Einziges Problem: Für den Plugin Patch wird die Zend Extension APD (Advanced PHP Debugger) benötigt, denn PHP unterstützt standardmäßig kein Überladen von Funktionen.
Infos über APD erhält man unter den folgenden Links:
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Vom 14.06.2009 | Kategorie:
Wordpress | Tags:
Wordpress |
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