Upgrade auf Ubuntu 8.04 Hardy Heron

Heute morgen habe ich ein Systemupgrade durchgeführt: Ab sofort läuft meine Kiste nicht mehr mit Ubuntu Gutsy Gibbon, sondern mit der neuen LTS Version 8.04 Hardy Heron.

Mein erster Eindruck: Einfach nur Klasse. Alles funktioniert mal einwandfrei.

Direkt nach dem booten ist mir der neue Style von GDM aufgefallen. Sieht viel schöner aus als vorher.
Danach war ich schon fast etwas überrascht: ALSA funktionierte nun auch so, kein manuelles kompillen mehr, um meinem Ubuntu Sound zu entlocken. Ob nun aber mein Mikrofon endlich mal funktioniert, habe ich noch nicht ausprobiert. Das werde ich im Laufe des Tages noch nachholen. Ich bin jedenfalls zuversichtlich. :D

Update: Unglaublich, der neue Soundserver scheint wirklich gut zu sein. Das Mikrofon funktionierte auf anhieb und ohne Probleme. Endlich auch unter Linux Teamspeak! ;)

Nun, die neue Firefox Version macht leider ein paar Probleme mit meinen Plugins. Dementsprechend sind nun HTML Tidy, iMacros und einige weitere vorerst deaktivert. Ich hoffe die Entwickler tun mal was dagegen und bringen möglichst schnell neue Versionen der Plugins für Firefox 3 raus. :(

Dann sind es eben noch so Kleinigkeiten, die die neue Version einfach schön machen. Das wäre z. B. die überarbeite Weltzeituhr mit Wetteranzeige (Screenshot) oder das neue Dialogfenster beim Kopieren von Dateien.

Hier nochmal eine Liste mit den wichtigsten Änderungen:

Kernel 2.6.24
Ubuntu “Hardy Heron” 8.04 enthält den Linux-Kernel 2.6.24-12.17 (basierend auf Kernel 2.6.24.3). Dieser beinhaltet bedeutende Verbesserungen. So unterstützt er nun auch die amd64 Architektur Dynticks, so dass Stromsparmechanismen wirkungsvoll arbeiten können. Des weiteren wurde mit dem Completely Fair Scheduler {de} ein komplett neuer Prozess-Scheduler integriert, der speziell auf Desktop-Systemen eine Verbesserung der Interaktivität von Prozessen bringen soll.

OpenOffice.org 2.4
In Hardy ist nun OpenOffice.org 2.4 enthalten. Die Version 2.4 soll die letzte Version aus der Reihe 2.X sein. Das bedeutet, umwerfend neue Funktionen wurden bisher noch nicht implementiert. Als nächstes soll OpenOffice.org 3.0 erscheinen {de} , erst dort sollen viele neue Funktionen eingebaut werden. Verbessert an OpenOffice 2.4 wurde in Calc die Formulareingabe und das Sortieren von Spalten im Datenpilot mittels Drag and Drop. Mit der Komponente Chart sind Diagramm-Beschriftungen besser positionierbar. In Impress können Hintergrundgrafiken nun per Kontextmenü eingebunden werden. Folientitel werden beim PDF-Export nun als Lesezeichen abgespeichert. Die Statusleiste in Writer zeigt die Sprachversion des Absatzes an. Blockmarkierungen in Textdokumenten sind ab sofort möglich. Die Sicherheitsfunktionen wurden um ein Master-Passwort für Internet-Verbindungen erweitert. Der Zugriff auf WebDAV Server über das HTTPS-Protokoll ist nun möglich. Der PDF-Export bietet nun PDF/A-1 (ISO 19005-1) zur Langzeitarchivierung. Beim automatischen Suchen von Updates wird auch geprüft, ob neue Versionen von installierten Erweiterungen vorliegen. Die Hilfefunktion wurde ebenfalls erweitert. (Aus der Wikipedia)

Firefox 3
Firefox 3 wird bei Ubuntu Hardy Heron als Browser von Haus aus installiert. Zum Termin der Freigabe von Hardy im April wird dies noch eine Beta-Version sein, da Firefox 3 offiziell erst im Juni erscheinen wird. Im Rahmen der üblichen Updates wird man dann nach der offiziellen Freigabe von Firefox 3 die stabile Version erhalten.

Die neue Version von Firefox bietet eine Reihe neuer Funktionen, die den Browser unter anderem auch deutlich besser an die Linux Welt anpassen. So benutzt Firefox 3 die Icons und das Thema der Desktopumgebung. Schaltflächen in Webseiten passen nun ebenso zum Thema der Desktopumgebung. Darüberhinaus wurden die Druckfunktionen, der Speicherverbrauch und die Performance deutlich verbessert {de} . Wer auf Firefox 2 nicht verzichten möchte, kann den Browser nach wie vor aus den Paketquellen installieren.

Wubi
Das Installations-Programm für Ubuntu unter Microsoft Windows Wubi ist nun direkt auf der Ubuntu-CD enthalten. Mittels Wubi kann man Ubuntu so unter Windows installieren, wie man es von Anwendungsprogrammen gewohnt ist. Installiert wird über das Wubi-Programm und die Deinstallation verläuft wie gewohnt über die Systemsteuerung (unter Software). Desweiteren benötigt Wubi für die Installation von Ubuntu keine Partition, stattdessen wird auf einem beliebigen Windows-Laufwerk der Ordner wubi mit mehreren großen Dateien als virtuelle Festplatte angelegt. Der Start des Ubuntu-Systems erfolgt über einen Eintrag im Windows-Bootmanager (und nicht in GRUB). Das installierte Ubuntu unterscheidet sich von der normalen Ubuntu-Installation lediglich dadurch, dass das System ständig auf die Dateien der Windows-Partition und nicht auf eine eigene Linux-Partition zugreift, folglich könnte das System ein wenig langsamer bei Schreib- und Lesezugriffen sein. Letztendlich ist Wubi ein sehr guter Weg um Linux zu testen, ohne dass man Angst vor der Umpartitionierung des Systems haben muss.

Quelle: ubuntuusers.de

Alle weiteren Neuerungen:
http://wiki.ubuntuusers.de/Hardy_Heron

Download von Hardy Heron
http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads

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https://shipit.ubuntu.com/

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