Im Firefox mit einem SOCKS-Proxy bzw. über einen SSH-Tunnel surfen heißt nicht unbedingt immer, dass man auch wirklich anonym surft.
Firefox hat ein seltsames Phänomen: Bei einem eingestellten SOCKS5-Proxy löst Firefox die IP-Adressen nicht standardmäßig über die DNS-Server des Remote-Hosts auf, sondern benutzt zuerst einmal die DNS-Server des Providers.
In meinem Fall wären das die T-Online DNS-Server – aber wer will heute denn noch die DNS-Server von Zensurprovidern benutzen?
Dies ganze lässt sich glücklicherweiße sehr einfach fixen. In der about:config des Firefox stellt man die Konfigurationsvariable proxy.socks_remote_dns auf true.
network.proxy.socks_remote_dns = true
network.http.sendRefererHeader = 0
sendRefererHeader auf 0 zu stellen empfiehlt sich zusätzlich für diejenigen, die den Webmastern nicht preisgeben wollen, wonach sie soeben bei Google gesucht haben, oder über welchen Link sie auf eine Webseite gelangt sind.
Ein weiteres Problem ist das Prefetching im Firefox. Link-Prefetching ist eine Technologie, mit der verlinkte Webseiten schon im Voraus geladen werden. Diese wird zum Beispiel schon bei Google verwandt, um gesuchte Seiten im Hintergrund schon einmal vorzuladen.
Das Problem dabei ist: so erscheint man in den Logs diverser Webserver, obwohl man die Seiten eigentlich niemals selbst angesurft hat. Auch das lässt sich mit dem Umstellen der Konfigurationsvariable beheben.
network.prefetch-next = false
Und schon sollte das Problem gelöst sein.
Geschrieben am 29.06.2009 in der Kategorie
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Codepad.org ist ein NoPaste Dienst, bei dem man wie bei jedem anderen NoPaste-Dienst Codeschnipsel einstellen kann und anderem im IRC/IM/Mail zeigen kann.
Das besondere ist allerdings: Der Code wird auch direkt ausgeführt, und der Besucher erhält die Ausgabe direkt mit auf dem Bildschirm.
Das schöne dabei ist, dass Codepad neben Scriptsprachen wie PHP, Perl oder TCL auch kompilierte Sprachen wie C oder C++ unterstützt. Eine interessante Idee auf jeden Fall.
http://codepad.org/
Danke an chilley, für diesen netten Fund.
Geschrieben am 25.06.2009 in der Kategorie
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Wie ich heute morgen in meinem Installer lesen musste, hat RipDev beschlossen den Support für das Installer.app zum 1. Juli zu beenden.
Ab dann stehen für unoffizielle Apps nur mehr die dpkg-basierenden Apps Cydia (entwickelt von Saurik) und Icy (wie Installer.app auch vom RipDev-Team) zur Verfügung.
Beide sind dank dpkg (bekannt von Debian z. B.) vollkommen miteinander kompatibel. Der einzige Unterschied ist, dass Icy sich Designmäßig etwas mit WinterBoard anpassen lässt und einfach durch seine “Leichtigkeit” schneller läuft.
Damit endet gewissermaßen der Kleinkrieg zwischen beiden Installer Apps, zumindest wenn man es so nennen möchte.
Wer noch ein App braucht, dass nur im Installer verfügbar ist (VideoRecorder3G etc.), sollte das bis zum 1. Juli noch nachinstallieren. Denn genau dann werden die Repositorys komplett offline genommen.
Nachlesen kann man das ganze auch nochmals im Blog von RipDev.
Geschrieben am 23.06.2009 in der Kategorie
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Ich werde mich in der nächsten Zeit wieder vermehrt der iPod und iPhone Jailbreak-Szene widmen. Ich werde also auch (wieder) beginnen ein paar Apple/iPhone bezogene Themen zu bloggen. Mal sehen was kommt.
In diesem Zuge wurde auch gleich ein nettes Wordpress Plugin installiert, auf das ich heute gestoßen bin: WPtouch.
Das Plugin erkennt aus dem im HTTP-Header gesendeten User Agenten ob es sich bei dem Besucher um einen iPhone/iPod touch User handelt, und passt das Design entsprechend auf ein für ein derartiges Gerät freundliches Design an.
Neben der Userfreundlichkeit verbessert WPtouch den Seitenaufbau auf mobilen Geräten durch seine Einfachheit enorm. Wer das Design aber trotzdem nicht mag, kann es im Footer abstellen und bekommt die klassische Website.
Für den mobilen Wordpress Admin gibt es übrigens auch ein App auf dem iPhone: Wie der gleichnamige Blog ist “Wordpress” (iTunes-Link) ein App, mit dem man seinen Blog mobil moderieren kann. Sprich, mal eben einen Kommentar freischalten, einen Beitrag veröffentlichen oder ähnliches.
Geschrieben am 21.06.2009 in der Kategorie
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CopSSH ist ein kleiner portabler SSH-Server und Client für cygwin. Die Installation gestaltet sich als extrem einfach, da dank der Installationsroutine (ein NSIS Installer) bereits alle Abhängigkeiten mit dabei sind (cygwin, libarys etc).
Auf der Enwicklerseite wird CopSSH folgendermaßen beschrieben:
Copssh is an ssh server and client implementation for windows systems. It is a yet another packaging of portable openssh, cygwin, some popular utilites, plus implementation of some best practices regarding security. You can use copssh for remote administration of your systems or gathering remote information in a secure way.
Damit CopSSH ist quasi die “One-Click”-Variante um einen SSH Server unter Windows bereitzustellen. Dabei hat man dann alle Vorteile von einer Linuxartigen Umgebung.
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Geschrieben am 20.06.2009 in der Kategorie
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Wordpress 2.8 ist erschienen und ich auch ich eben die Zeit gefunden meinen Blog upzugraden. Das Upgrade verlief Wordpresstypisch unproblematisch – besser gehts nicht!
Der Bug mit open_basedir und den Plugininstallationen von dem ich vor kurzem geschrieben hatte besteht leider auch in Wordpress 2.8 weiter.
Ich habe dieses mal einen kleinen Plugin Patch geschrieben. Einziges Problem: Für den Plugin Patch wird die Zend Extension APD (Advanced PHP Debugger) benötigt, denn PHP unterstützt standardmäßig kein Überladen von Funktionen.
Infos über APD erhält man unter den folgenden Links:
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Geschrieben am 14.06.2009 in der Kategorie
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Da ich es irgendwie verpasst hatte, dazu noch einen Beitrag zu schreiben werde ich das eben einmal nachhohlen. Seit einiger Zeit twittere ich nun auch und habe mich dazu entschlossen meinen Twitter Account als Alternative zu den RSS und Atom-Feeds für meine Leser anzubieten.
Man kommt dem großen Twitter-Wahn ja wirklich nicht mehr davon. Während meine Meinung im Bezug auf Twitter vor ca. 2-3 Monaten sehr negativ eingestellt war, und ich mir eigentlich vorgenommen hatte, wohl niemals selbst damit anzufangen, habe ich nun doch selbst einen Account. Es kommt ja immer darauf an, in wie fern man solche Dienste einsetzt. Teilweise können Sie doch ganz nett sein.
Immerhin nutzen viele Entwickler mittlerweile Twitter, um neue Releases von ihren Programmen und Scripten zu verkünden. Auch neue Vulnerabilities in Debian und Ubuntu Paketen werden auf Twitter publiziert. Und nicht zu vergessen sind auch viele große Firmen und Web-Projekte bei Twitter zu finden. Und dafür lohnt sich dann doch ein wirklich Twitter-Account.
Hin und wieder werden bei mir übrigens auch ein paar interessante Links und Dinge rund um das World Wide Web mit hineinrutschen. Teilweise auch privates, aber das wird wohl eher die Ausnahme bleiben. Immerhin ist Twitter für mich kein Chatportal.
Geschrieben am 25.05.2009 in der Kategorie
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Teeworlds ist ein OpenSource Spiel, dass etwas an ein Jump and Run Spiel erinnert. Betrachtet man das Spiel näher, stellt man aber fest, dass es außerdem Look and Feel fast gar nichts mit einem klassischen Jump ‘n Run Spiel gemeinsam hat.
Es geht darum, mit seinem kleinen “Tee” – einer Figur die im ersten Moment aussieht wie ein kleiner Ball – andere Gegner mit verschiedenen Waffen in die Schlucht zu Schlagen. Dabei existieren 3 Spielmodi: Deathmatch, Team Death Match und Capture the Flag.
Als Waffen existieren dabei als “Grundwaffen” eine Pistole und ein Hammer. Im Lauf des Spiels lassen sich auf den Maps aber auch andere Waffen wie wie einen Raketenwerfer, eine Laser oder ein Ninja Schwert einsammeln.
Gesteuert wird das Spiel mit Maus und Tastatur. Während man mit der linken Hand den “Tee” mit dem gewohnter W/A/S/D durch die Welt steuert, wird mit der Maus gezielt und geschossen.
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Geschrieben am 24.05.2009 in der Kategorie
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Cowsay ist ein nettes Programm, dass ein ASCII-Art Bild mit einer Kuh und einer Sprechblase generiert. Mit den sogennanten “cow files” ist es auch möglich andere Tiere und Bilder ausgeben zu lassen (einen Tux, ein Schaf etc.).
Derartige ASCII-Arts lassen sich z. B. sehr gut zur Verschönerung des Logins bei einem SSH-Server als “Message of the Day” in die Datei /etc/motd eintragen.
Cowsay und Cowthink unterscheiden sich nur in einer kleinen Sache. Cowsay generiert eine Sprechblase, Cowthink hingegen logischerweiße eine Gedankenblase. Der Syntax ist bei beiden vollkommen identisch.
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Geschrieben am 21.05.2009 in der Kategorie
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CD/DVD-Images sind Dateien, die das genaue Abbild eines optischen Datenträgers wie einer DVD oder einer CD enthalten. Diese Images lassen sich entweder auf CD/DVD brennen oder als Datenträger einhängen. Im letzteren Fall befindet sich die Image-Datei auf der Festplatte, man kann jedoch auf das Image zugreifen, so als wäre die abgebildete CD eingelegt. Es existieren verschiedene Formen von Images, für die verschiedene Vorgehensweisen angeraten sind.
Oftmals möchte man nun unter Linux CD Images von einem Format in ein ISO9660 Konformes “ISO-Image” konvertieren, da die Möglichkeiten zum brennen der “Exoten” meist eher beschränkt sind. Die mittlerweile vielen verschiedenen Formate auf dem Markt machen einen ordentlichen Überblick aber teilweise schwierig. Deshalb möchte ich hier eine kleine Übersicht erstellen.
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Geschrieben am 17.05.2009 in der Kategorie
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